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Erde



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Erde ist nicht gleich Erde. Tatsächlich gibt es in Sachen Substrate zum Bepflanzen erhebliche Unterschiede in der Qualität. Gerade wenn man Gemüse oder andere Pflanzen anbaut, die später zum Verzehr bestimmt sind, muss man sich Gedanken über den Boden machen.##break##

Viele einfache Blumenerden aus dem Supermarkt bieten zwar jeder Pflanze einen Untergrund, doch geeignet sind diese Substrate tatsächlich nur für Zierpflanzen. Diese Böden sind häufig verunreinigt und können Pestizide oder Unrat und Müll beinhalten. Häufig findet man auch Plastik oder Zigarettenstummel in Blumenerde. All diese Stoffen haben einen direkten oder auch indirekten Einfluss auf das Wachstum und die Qualität der Pflanzen und der Ernte.

Will man alles richtig machen, sollte man direkt auf Growerde oder wenigstens auf Substrate zum Anbau von Lebensmitteln zurückgreifen. Hier kann man sicher sein, das so wenig Fremdstoffe wie möglich vorhanden sind. Oft stammen die Substrate auch nicht aus irgendwelchen Komposten von Biomüll, sondern werden von den Herstellern speziell produziert. Je nach Substrat und Hersteller werden hochwertige Torfe oder ähnliches verwendet. Umweltfreundlichere Substrate haben sogar schon Torf und andere weniger klimafreundliche Inhaltsstoffe ersetzt.

Legt man aber Wert auf Nachhaltigkeit und andere hohe Qualitätsstandards, kommt man nicht mehr an Bio-Substraten vorbei. Hier sind häufig auch schon kleine und etwas größere Untermieter mit im Sack. Die meisten wirken sich positiv auf Wachstum und Wohlbefinden der Pflanzen aus, aber manche Gäste will man nicht so häufig an seinen Pflanzen sehen. Bio-Gärtner kennen diese Problemchen aber sehr gut und haben sich in der Regel darauf eingestellt. Häufig nutzen diese Gartenfreunde Nützlinge oder Dinge wie Blautafeln oder Gelbtafeln. Damit werden die unerwünschten Gäste im Zaum gehalten und können im besten Fall sogar noch etwas zur positiven Entwicklung der Pflanze beitragen.

Andere spezielle Erden sind so genannte Wurmhumus-Erden oder Bodenverbesserer. Diese werden verwendet wenn man Erde mehrmals nutzen möchte. Sie werden unter die alte Erde gemischt und somit wird der Nährstoffgehalt wieder angehoben und die Vitalität dem Boden zurückgegeben. Dieser Prozess funktioniert nicht endlos, ist aber gerade bei Freilandkulturen, Hochbeeten und ähnlichen Pflanzungen sehr beliebt.

Im Prinzip ist die Wahl des Bodens eine Frage die sich jeder selbst stellen muss. Ob Torf, Bio oder Kokos ist einzig eine Frage der Einstellung und des Aufwandes. Auch wenn die Supermarkterde im Vorfeld auch angesprochen wurde, raten wir jedoch von dieser Überlegung strikt ab, denn der preisliche Unterschied ist in der Gesamtbetrachtung äußerst gering, doch die Nachteile erheblich. Ein gutes Substrat hingegen ist auch eine perfekte Grundlage für ein gutes Ergebnis.

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